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Laufen gehört derzeit (noch) nicht zu deiner Lieblingssportart – trotzdem möchtest du nicht aufgeben und versuchen mehr Spaß dabei zu haben.

Nach 5 – 10 Minuten bekommst du kaum noch Luft, schaust ungeduldig auf die Uhr und fragst dich, wie lange du noch laufen musst ….

Eins vorab: Aller Anfang ist schwer. Wenn du mit einer Sportart beginnst, musst du dir Zeit und Geduld geben. Dein Körper muss sich gerade in den ersten drei Wochen an den Bewegungsablauf gewöhnen.

Es folgen 8 wichtige Tipps für dein nächstes Lauftraining:

1. Setze dir kleine, einfache Ziele und Beginn langsam

Statt so schnell wie möglich 5 km oder 30 Minuten am Stück laufen zu können, konzentriere dich anfangs auf einfache Ziele, die du in einer Woche erreichen kannst.

Zum Beispiel: Gehe diese Woche mindestens 3 Mal Laufen. Laufe 2 Minuten länger als beim letzten Mal. Teile dir deine Strecke in Intervallläufe ein (z.B. 2 Minuten Joggen – 2 Minuten Gehen, in der Phase in der du gehst, kannst du dich erholen – und steigere die Intervallläufe individuell bei deiner Trainingseinheit) 

Tipp: Laufe deine ersten Einheiten bewusst und ohne Erwartungsdruck. Notiere deine geplanten Laufeinheiten in deinen Kalender, damit du sie im Nachhinein stolz abhacken kannst. Ein gut strukturiertes Lauftraining ist vor allem für Anfänger wichtig, um die Leistungsfähigkeit richtig aufzubauen.

Motivation bringt dich in Gang. Gewohnheit bringt dich voran. 

2. Achte auf einen guten Laufschuh

Das richtige Schuhwerk ist das Um und Auf. Mache am besten eine Laufanalyse und lasse dir erklären, worauf es bei einem guten Laufschuh drauf an kommt. Deine Performance wird dadurch steigen. 

Weiters ist es wichtig, dass man auf die richtige Technik beim Laufen achtet. Laufen zählt zu den technisch anspruchsvollen Sportarten. Du benötigst Hilfe und willst deine Leistung verbessern? Nutze das kostenlose Erstgespräch! 

Tipp: Versuch entspannt und mit wenig Kraftaufwand zu laufen. Kleine, lockere Schritte sind effektiver. Die Koordination für die Bewegungsausführung kommt mit der Anzahl der gelaufenen Kilometern.

3. Wähle den richtigen Untergrund

Die Frage lautet sehr oft: „Welcher Untergrund ist für mich am besten geeignet?“ Das ist vom jeweiligen Training abhängig. Die beste Wahl ist wie sehr oft die Abwechslung. 

Zu Beginn allerdings ist der Asphalt oder das Laufband gut geeignet. Die Gefahr des Umknicken ist sehr gering. Der Asphalt ist im Gegensatz zum Laufband weniger gelenkschonend, weil er keine dämpfenden Eigenschaften hat. Das Laufband kann zu jedem Wetter genutzt werden, hat ein gute federnde Eigenschaft, aber dieses Lauftraining verlangt eine andere Laufmotorik, da der Untergrund wegrollt. Ein Wald- bzw. Parkboden ist weich und dämpft hervorragend. Die Verletzungsgefahr steigt durch Wurzeln, Steine und Unebenheiten. Im sandigen Untergrund werden die Muskeln und das Anheben der Füße schult. Es kann aber zu Überlastungen der Wade kommen. Dann gibt es noch den Boden der Laufbahnen, sogenannter Tartan, welcher rückfedert, wodurch die Achillessehnen sehr beansprucht werden.

4. Denke an ein kurzes Warm-up und dynamisches Stretching

Trainingsvorschlag: 

  • 5 – 10 Minuten Mobility Warm up oder
  • 5 – 10 Minuten lockeres Einlaufen 
  • im Anschluss folgt ein kurzes (1 – 2 Minuten) dynamisches Stretching 

Warum ist ein Warm up wichtig?

  • dient als Verletzungsprophylaxe
  • erhöht die Leistungsfähigkeit

Effekte des Aufwärmen: 

  • die Körperkerntemperatur erhöht sich
  • das Herz-Kreislauf-System wird angeregt
  • es kommt zur hormonellen (vermehrte Ausschüttung von leistungsfördernden Hormonen u.a. Adrenalin) und muskulären Umstellung (Erhöhung des Spannungszustandes und Kontraktionsgeschwindigkeit sowie Muskelaktivität) 
  • Vorbereitung der passiven Strukturen (Bänder, Gelenke, Sehnen)
  • Verbesserung der nervalen Reizleitung
  • mentales Einstimmen

Das dynamische Stretching soll deinen Muskel beweglich machen und aufwärmen, ohne dabei die Muskelspannung zu reduzieren. Gehe hierzu fließend durch die Übungswechsel und versuche nicht bis in die maximale Endposition der Beweglichkeit zu dehnen. Du benötigst eine Hilfestellung, ein paar Dehnungs- bzw. Mobilisationsübungen? Dann kontaktiere mich einfach.

Wichtige Muskelgruppen sind vor allem: Oberschenkel (Innen-, Außen-, Vorder- und Rückseite), Gesäß, Rücken (Schultern) und Rumpf

Weiters liegt der Fokus bei Hüften, Knien und Sprunggelenken 

Alternativ kannst du mit der Faszienrolle folgende Muskelgruppen aktivieren: Waden, Oberschenkel, Rücken, Gesäß 

5. Gehe raus und laufe einfach drauf los (aber nicht zu schnell)

Mach dir keine Gedanken über den genauen Ablauf. Schnapp dir deine Laufschuhe und starte mit einem lockeren Warm-up. Ein zu schneller Start ist nicht empfehlenswert, auch wenn dich dein Ehrgeiz packt, solltest du das Tempo moderat wählen, dass du die Strecke fertig laufen kannst – ohne Frustration, Überlastung, Schmerz oder Verletzung!

Für welche Lauf-Methode du dich dann letztendlich entscheidest ist nicht essentiell. Wichtig ist, dass du es gerne machst. Spaß ist das Geheimrezept für langfristige Motivation. 

Hier ein kurzer Überblick der verschiedenen Laufmethoden: 

Methoden:

  • lockerer bis intensiver Dauerlauf 

   Grundlagenausdauer Bereich 2

  • variable Dauermethode (Tempowechsel von langsam bis normal Orientierungshilfen können sein z.B. Straßenlaternen / Bäumen etc. ganz nach Lust und Laune)

   Grundlagenausdauer Bereich 1 – 2

  • Intervalllauf (langsam gehen – normales Tempo – kurzer Sprint für Fortgeschrittene) 

   Intervallhäufigkeit: 5 – 20 Intervalle 

   Intervallpause: gehend ca. 1 Minute

   Belastungsdauer: 1 – 3 Minuten, Sprint ca. 5 – 10 Sekunden 

   Grundlagenausdauer Bereich 2 – Entwicklungsbereich 

Ich unterstütze dich gerne bei deiner Trainingsplanerstellung.

6. Vergiss nicht auf dein Cool-Down

Das Cool-Down unterstützt deinen Körper dabei, die erste Spannung des Trainings in der Muskulatur zu reduzieren und sorgt für eine schnellere Regeneration

empfohlene Übungen für:

  • Hüftbeuger
  • Oberschenkel (vorne, hinten, innen und außen)
  • Waden
  • Gesäß
  • Rumpf

Tipp: Halte jede Übung mehrmals – ein leichter Dehnreiz sollte in deiner Muskulatur spürbar sein. Atme dabei tief und ruhig: Dein Körper benötigt den Sauerstoff, um den Muskel zu entspannen. 

Ich stelle dir deine Übungen gerne individuell zusammen.

7. Lege viel Wert auf deine Körpermitte

Laufen ist ein Ganzkörperworkout, dass vor allem das Herz-Kreislauf-System fordert. Die Körpermitte ist die Schaltzentrale. Alle Impulse des Laufens: Schrittlänge, Schrittfrequenz, die gesamte Bewegungsdynamik – sollten von der Körpermitte über die Arme und Beine übertragen werden. Dafür braucht es eine gute muskuläre Grundspannung der Körpermitte. Aber auch die restlichen Muskelpartien sollten gut ausgebildet sein. Eine gute Körperspannung schützt außerdem vor Über- und Fehlbelastung beim Laufen. Ein regelmäßiges Krafttraining, mit Fokus auf die Rumpf- und Beinmuskulatur führt zu einer verbesserten Performance.

8. Achte auf eine gute Vorbereitung und Regeneration

Geh nicht mit vollem Magen Laufen und achte auf eine regelmäßige Atmung. Falls du an Seitenstechen leidest, leg eine kurze Gehpause ein und verkrampfe nicht beim Atmen. Versuche ruhig und in einem entspannten Rhythmus zu atmen und presse deine Hände auf die schmerzende Stelle. Laufe erst wieder (langsam!) weiter, wenn die Schmerzen nachgelassen haben.

Für die aktive Regeneration ist wie bereits erwähnt das Cool-Down und die richtige Ernährungsweise danach unumgänglich. Massagen, Sauna, Dampfbad und Wechselduschen unterstützen die passive Regeneration.

Achtest du bereits auf all diese Tipps oder ist etwas Neues für dich dabei?

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sportliche Grüße,

Vanessa

Selbstmotivation

Mit diesen wertvollen Tipps lernst du, dich selbst zu motivieren – für das Abnehmen, deinen Beruf, den Sport, deine Veränderung oder einfach überall, wo du dich selbst motivieren möchtest.

Fällt es dir auch manchmal schwer, dich aufzuraffen und dich selbst zu motivieren? Anstehende Aufgaben werden hinaus geschoben und die to-do-Liste wird immer länger. Der Schweinehund ist zu groß, um sich für’s Training aufzuraffen. Oder du hast es schon zig Male versucht deine Ernährung umzustellen aber letztendlich hat es wieder nicht geklappt. Jeder kennt das. Auch ich.

  • Warum lässt die Motivation nach?
  • Wie motivieren sich erfolgreichste Menschen?

Also, wenn du wirklich erfolgreich werden willst, musst du lernen dich selbst zu motivieren! 

„Mit der richtigen (Selbst)Motivation ist alles möglich. Auch das, was die meisten Menschen für unmöglich halten.“ – Thomas Schlechter

 

Selbstmotivation – die ersten 5 Tipps, um sich selbst zu motivieren

1. Der Gedanke und die Einstellung machen den großen Unterschied.

15% des Erfolgs sind Fähigkeiten, 85% ist Einstellung! (Zig Ziglar)

Es liegt also an DIR, an deiner Einstellung. Du bist derjenige, der dafür verantwortlich ist, wie deine Einstellung aussieht. In allem. Das Leben ist hart. Jeder fällt mal auf den Boden, aber du brauchst nicht liegen bleiben. Du musst einmal öfter aufstehen. Wie ein kleines Kind. Das steht auch immer wieder auf, wenn es hinfällt.

Du kannst dich entscheiden, wie du über die (nächste) Sache denken willst!

 

2. Setze dir glasklare Ziele 

Was ist dein Ziel? Willst du mental stärker sein? Willst du körperlich gesünder sein? Willst du persönlich weiter sein? Willst du emotional stabiler und ausgeglichener sein? Oder willst du finanziell freier sein? Was willst du wirklich? 

Es reicht nicht, etwas nur zu wollen. Es reicht nicht, von etwas nur zu träumen. Es reicht nicht, wenn man etwas nur gerne haben möchte. Wenn sich in deinem Leben wirklich etwas verändern soll, dann muss eine glasklare Entscheidung / Zieldefinition her. Es gibt nur noch N.E.R.O – no excuses results only! (Karl Michael Pilsl)

Verschriftliche dein Ziel. Mach dir Etappenziele. Je konkreter und messbarer dein(e) Ziel(e) ist/sind – desto besser ist es in die Praxis umsetzbar!

Ganz wichtig: Was bist du bereit dafür zu tun!(?)

 

3. Du brauchst ein gutes Motiv

Was motiviert dich besonders? Anerkennung? Herausforderung? Teamarbeit? Was auch immer. Finde es heraus und wenn du es weißt, mach dir dieses Wissen zu nutzen. Es ist ganz oft der Schlüssel zum Erfolg.

Dieses Motiv wird dein Zugpferd sein!

 

4. Verändere deinen Fokus – Lebe im Hier und Jetzt!

Fokus verändert dein Leben. Momentan. Sofort. Jetzt. In einem Augenblick. Es macht wirklich keinen Sinn an der Vergangenheit zu hängen oder sich ständig zu sagen: „Morgen beginne ich: stelle meinen Lifestyle um, mache Sport und ernähre mich gesund.“

Es soll heißen:

  • Jetzt fange ich an mich gesund zu ernähren.
  • Jetzt fange ich mit Sport an.
  • Jetzt fange ich an, mich um meine Aufgaben zu kümmern.

Wer glücklich sein will, der muss in diesem Moment leben. Und nicht an die vergangen Tage oder an die Zukunft denken.

Die Wahrheit ist: Worauf du dich konzentrierst, das wächst! Deine Gedanken werden zu einer Art „sich selbst erfüllenden Prophezeiung“.

Alles beginnt im KOPF, mit deinen Gedanken. Das war schon immer so und wird immer so bleiben.

Also, achte ganz besonders auf deinen FOKUS – auf deine Gedanken und v.a. auf die Art von Fragen, die du dir selbst laufend stellst.

 

5. Nimm dir täglich Zeit für dich selbst. 

Achte auf eine konstante persönliche Weiterentwicklung! 

Beschäftige dich mit Dingen, die dich näher zu deinen Zielen bringen, deine Persönlichkeit weiterentwickeln und dabei unterstützen, die Komfortzone zu verlassen.

 

Dein Lächeln ist dein Logo. 

Deine Persönichkeit ist deine Visitenkarte. 

Wie andere sich fühlen, nachdem du ihnen begegnet bist, ist deine Marke.

 

Fazit: Entscheidend sind deine Gedanken und deine Einstellung!

  1. Lerne positives Denken. 

  2. Lerne positives Sprechen. 

  3. Umgib dich mit positiv gestimmten Personen.

 

Du brauchst Hilfe dabei? Dann melde dich bei mir. Gemeinsam ist alles einfacher!

Ich freue mich auf dich!